Noise (°C): Beobachte das "Zittern" der Temperaturanzeige, wenn die Temperatur (nahe am Zielwert) stabil ist.Wenn sie z.B. um +/- 0.5°C schwankt, setze Noise auf 1.0.Dieser Wert definiert ein Toleranzband, um das Sensorrauschen zu ignorieren.
1.0
StartValue (ms): Schätze, wie viel Heizzeit (in Millisekunden, innerhalb des eingestellten Zeitfensters (siehe PID-Einstellung) nötig ist, um die Zieltemperatur konstant zu halten.Dies ist die durchschnittliche Heizzeit im stabilen Zustand (z.B. 250 ms).
250
Step (ms): Die Größe des "Sprungs" der Heizzeit (in ms) nach oben/unten um den StartValue, den AutoTune nutzt, um die Temperatur zum Schwingen zu zwingen.Muss groß genug für eine Reaktion sein, aber nicht 0-100% (z.B. 500 ms).
StartValue
500
LookBack (s): AutoTune erzeugt eine langsame Welle der Temperatur. Miss (in einem Testlauf) oder schätze, wie lange eine volle Welle dauert (Spitze zu Spitze, in Sekunden).Setze Lookback auf einen Wert, der *deutlich länger* ist als diese Dauer (z.B. 1.5x so lang; Welle=130s => Lookback=180s).Dieser Wert muss *vor* dem Start festgelegt werden und sagt AutoTune, wie weit es zurückschauen soll, um die Welle zu messen.
180
Kontrolle per Chart: Während AutoTune läuft, beobachte das Temperaturchart.Wenn sich dort eine langsame, regelmäßige Welle (wie ein \"langgezogener Sinus\") um den Sollwert entwickelt, ist das ein gutes Zeichen, dass der Prozess funktioniert.